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Mit dem Palmsonntag am 5. April wird die Karwoche eröffnet. Sie bildet den Höhepunkt der Fastenzeit und mündet ins Osterfest, das höchste Fest der katholischen Kirche. In diesem Jahr fallen die Feierlichkeiten aufgrund der Corona-Krise anders als gewohnt aus. Aufgrund der behördlichen Auflagen werden in diesem Jahr keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert.

Segnung der Palmzweige

Traditionell wird die Palmsonntagsliturgie mit der Segnung der Palmzweige und einer Prozession eröffnet, die an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert. Auch unter den derzeitigen Umständen besteht für die Gläubigen die Möglichkeit, Palmbuschen segnen zu lassen.
Im Laufe des Samstags bis zur Schließung der Kirchen um 17 Uhr können EIGENE Palmzweige, versehen mit einem kleinen Namenszettel, in die Kirchen gebracht und vor dem Altar abgelegt werden. Zusätzlich werden wie in den Jahren zuvor auch gesegnete Palmzweige zum Mitnehmen bereitstehen. Die Zweige werden am Sonntagvormittag gesegnet und können ab der Mittagszeit dort wieder abgeholt werden. Es werden bewusst keine engeren Zeiträume genannt, um die Begegnungen in den Kirchen so gering wie möglich zu halten. Nehmen Sie bitte bei einer zufälligen Begegnung im Gotteshaus weit genug Abstand, um sich selbst und andere zu schützen.
Wer seinen Wohnort nicht verlassen kann oder zuhause bleiben möchte, kann auch ein persönliches Gebet zur Segnung der Palmzweige im Rahmen einer häuslichen Sonntagsandacht sprechen. Eine Vorlage für Dank- und Segensfeiern findet sich im katholischen Gebet- und Gesangbuch „Gotteslob“ unter der Nummer 27. Hier kann laut Pfarrer Mathiowetz folgendes Gebet eingefügt werden: „Allmächtiger Gott, am heutigen Tag huldigen wir Christus in seinem Sieg und tragen ihm zu Ehren grüne Zweige in den Händen. Mehre unseren Glauben und unsere Hoffnung,erhöre gnädig unsere Bitten und lass uns in Christus die Frucht guter Werke bringen. Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn. Amen.“

Palmsonntagskollekte

Die deutschen Bischöfe bitten auch in diesem Jahr zum Palmsonntag um Spenden für die Christen im Heiligen Land. In ihrem Aufruf weisen sie auf die bedrückende Situation vieler Christen in der Region hin, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiter massiv belastet wird. Mit den Einnahmen aus der Spendenaktion werden pastorale Projekte, sozial-caritative Vorhaben und Bildungsprogramme der Kirchen unterstützt. Weitere Informationen sowie das Spendenkonto finden Sie im Aufruf der Deutschen Bischofskonferenz sowie unter www.palmsonntagskollekte.de

Liturgische Texte und Predigt

Die liturgischen Texte und die Predigt zum Palmsonntag finden Sie hier.

Sie benötigen Hilfe bei Erledigungen, da Sie zu einer Risikogruppe gehören oder das Haus nicht verlassen können?

Die Initiative der Young Helpers steht für Sie bereit. Viele engagierte junge Menschen aus Alzenau haben sich zusammengeschlossen, um in dieser Zeit ihre Unterstützung anzubieten. Melden Sie sich auf dem Diensthandy des Jugendzentrums JumpIn Alzenau unter 0172 / 619 91 27 - die Young Helpers helfen Ihnen gerne weiter!

 

In dieser Zeit in der unsere Gemeinden sich nicht zum gemeinsamen Gottesdienst oder zu sonstigen Veranstaltungen versammeln können, gibt es zahlreiche Anregungen die Gläubigen zum gemeinsamen Gebet einzuladen. Ein spürbares Zeichen unserer kirchlichen Gebetsgemeinschaft ist das gemeinsame Gebet. Sind wir auch nicht sichtbar zusammen, so sind wir doch im Gebet verbunden. Dazu bietet das dreimalige Läuten der Angelus Glocken (i. d. R.  6, 12 u. 18 Uhr)  eine gute Gelegenheit zum Gebet des Engel des Herrn. Diese alte Gebetstradtion verbindet uns mit den Gläubigen auf der ganzen Welt.

Außerdem lädt uns Bischof Dr. Franz Jung ein das alle Gemeinden in der Diözese Würzburg als solidarisch und verbindliches Zeichen um 21.00 Uhr in allen Kirchen des Bistums jeweils 5 Minuten mit einer Glocke zum Gebet einladen sollen. Jede/-r ist eingeladen, täglich um 21:00 eine Kerze ins Fenster zu stellen, ein Vater-unser und ein Ave Maria zu beten und vertrauensvoll zu sprechen: "Herr, bleibe bei uns!", dazu läuten dann die Glocken unserer Alzenauer Kirchen. Das ist ein Zeichen unserer Verbundenheit im Gebet und im gemeinsamen Glauben. Denken wir in unserem Gebet besonders an die Kranken, die Einsamen und an alle, die in dieser Krise Großartiges für die Gesellschaft leisten.

Im Gebet verbunden Ihr Seelsorgerteam,

Pfr. Frank Mathiowetz, Pfarrvikar Sebastian Krems. Diakon Helmar Brückner, Gemeindereferentin Monika Achnitz

Die notwendigen Maßnahmen zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Coronavirus bringen auch viele Einschränkungen und Veränderungen für unser Gemeindeleben mit sich:

  • alle öffentlichen Gottesdienste sind bis voraussichtlich 19. April 2020 untersagt. Die Kirchen unserer Pfarreiengemeinschaft bleiben jedoch tagsüber zum persönlichen Gebet (bitte nicht in Gruppen) geöffnet
  • unsere Gemeindezentren St. Josefsheim in Albstadt, Laurentiushaus in Michelbach sowie der Pfarrsaal in Kälberau bis vorerst 19. April geschlossen. Alle Zusammenkünfte und Veranstaltungen in diesen Häusern müssen daher in diesem Zeitraum zwingend entfallen. 
  • Die Pfarrbüros sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Unsere Pfarrsekretärin Julia Pfetzing ist jedoch während der regulären Öffnungszeiten der Pfarrbüros (Mi. 17-18 Uhr, Do. 9-11 Uhr und Fr. 15-17 Uhr) telefonisch unter 06023/1354 erreichbar und kann außerdem per E-Mail kontaktiert werden.
    In dringenden Fällen ist über unsere Notfallnummer 0172 / 372 85 57 auch außerhalb der Öffnungszeiten immer ein hauptamtlicher Mitarbeiter des Seelsorgeteams zu erreichen.
  • Die Pfarrnachrichten für den Monat April werden vorerst nicht in der gewohnten Weise erscheinen.
  • Messintentionen werden von Pfarrer Mathiowetz und Pfarrvikar Krems in privaten Messen an den betreffenden Tagen gelesen.
  • Das aktuelle Sonntagsevangelium und die zugehörige Predikt finden Sie hier

In diesen Tagen besinnen sich viele Menschen in unserer Gemeinde auf den Wert des Zusammenhaltens und der Solidarität. Die Folgen des Corona-Virus treffen auch die MISEREOR-Fastenaktion. Die Kollekte ist eine existenzielle Säule der MISEREOR-Arbeit. Da alle Gottesdienste abgesagt wurden, entfällt somit auch diese wichtige Sammelaktion. Dennoch geht die Arbeit in den Hilfsprojekten weiter.

Menschen im Nahen Osten, in Venezuela, im Kongo und anderen Ländern sind auf unsere Solidarität angewiesen. Zu den übergroßen Nöten und Leiden wie Krieg, Vertreibung und Flucht tritt nun die Sorge um die eigene Gesundheit in Zeiten der Pandemie hinzu. Daher wenden wir uns heute mit der Bitte an Sie: Bitte spenden Sie Ihre Kollekte direkt an MISEREOR.

  • Entweder auf www.misereor.de/fasten-spende
  • oder per Überweisung auf das Spendenkonto MISEREOR, Pax-Bank Aachen IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10 BIC: GENODED1PAX

Wir danken Ihnen von Herzen und wünsche ihnen für die kommende Zeit viel Kraft und Zusammenhalt. Mögen Sie die kommenden Monate unversehrt überstehen.

In der Adventsausgabe unseres Pfarrbriefes "Blick über den Kirchturm" finden Sie neben den Terminen für die Weihnachtszeit viele aktuelle Informationen über die Angebote und Personen unserer beiden Alzenauer Pfarreiengemeinschaften. Das gedruckte Heft wird an alle Haushalte in Albstadt, Michelbach und Kälberau verteilt und liegt auch in den Kirchen aus.

Ab Januar 2020 wird Monika Achnitz das Seelsorgeteam der beiden Alzenauer Pfarreiengemeinschaften "Maria im Apostelgarten" und "St. Benedikt am Hahnenkamm" als Gemeindereferentin verstärken. In der Vorabendmesse am 11. Januar um 18.30 Uhr in Kälberau wird sie sich in unsere Pfarreiengemeinschaft vorstellen.

Monika Achnitz wurde 1960 in Köln-Lindenthal geboren. Nach dem Fachabitur 1979 an der Fachoberschule für Sozialpädagogik/Sozialarbeit in Köln studierte sie Praktische Theologie an der Katholischen Fachhochschule in Mainz und schloss als Diplom-Religionspädagogin ab. Anschließend war Achnitz von 1983 bis 1993 als Gemeindeassistentin beziehungsweise Gemeindereferentin im Erzbistum Köln tätig. Ab 1994 machte sie eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau in Köln und arbeitete anschließend im erlernten Beruf. 1997 begann Achnitz ihren Dienst im Bistum Würzburg in den Pfarreien Keilberg, Oberbessenbach und Straßbessenbach. 2004 wechselte sie in die geplante Pfarreiengemeinschaft „Frammersbach, Habichsthal und Partenstein“. 2008 wurde sie Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft „Christus Immanuel, Krombach“. Seit 2016 wirkt Achnitz in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Hubertus im Spessart, Waldaschaff“.

Quelle: Pressestelle des Bischöflichen Ordinariats Würzburg (POW)

 

Am 18./19.10.2019 fand die Herbstvollversammlung des Diözesanrates in Würzburg statt, auf der Bischof Dr. Franz Jung und Domkapitular Christoph Warmuth Auskunft gaben über die Neugliederung der Seelsorgeeinheiten im Bistum (sogenannte „pastorale Räume“).

Relativ sicher ist bereits, dass es im ganzen Bistum 40 pastorale Räume geben wird. Ferner werden die Dekanate voraussichtlich identisch sein mit den Landkreisen in Unterfranken, sodass insgesamt noch 9 Dekanate existieren werden.

Ein Bericht der Pfarreifahrt 2018, von Julia Glaser.Fotos von Fritz Grimm.

Ein Bericht zur Ministrantenwallfahrt nach Rom 2018, von Julia Glaser.

Am 18. November 2018 wird gewählt!

Am Samstag den 09. Juni um 18:00 Uhr wird unser neuer Pfarrer Frank Mathiowetz in einem feierlichen Gottesdienst in sein Amt eingeführt.

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